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International Business and Languages an der Avans University of Applied Sciences in 's-Hertogenbosch

Anna-Lena Schröder studiert seit 8 Monaten International Business and Languages an der Avans University of Applied Sciences in ’s-Hertogenbosch.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Avans University of Applied Sciences ’s-Hertogenbosch entschieden haben?
Anfang der 12 habe ich begonnen, mich über interessante Studiengänge zu informieren. Dass ich etwas im Bereich Sprachen machen würde stand für mich sehr früh fest. Bei einer Berufsberatung habe ich erfahren, dass man in den Niederlanden sehr sprachenorientiert ist, also habe ich mich im Internet nach Studiengängen in den Niederlanden umgesehen und auch einige interessante Angebote gefunden, die Sprachen und Wirtschaft kombinieren.
Die Avans University of Applied Sciences hat mir beim Tag der offenen Tür auf Anhieb gefallen, die Dozenten waren sehr nett und hilfsbereit und auch die Studenten waren sehr freundlich und haben mir viele persönliche Erfahrungen über den Studiengang erzählt. Auch die Stadt selber gefällt mir sehr gut, was für mich auch ein wichtiger Aspekt des Studienlebens ist.

Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Im Internet auf der Homepage der Hogeschool, auf der Homepage von Studieren in Holland und beim Tag der offenen Tür.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
In einem Sprachkurs, der in den ersten Wochen parallel zum Unterricht läuft. Nach diesem Sprachkurs ist man dann auf sich selber und auf die Mithilfe der holländischen Mitstudenten angewiesen, was zwar nich immer ganz einfach ist, im großen und ganzen aber gut klappt.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe per E-Mail Kontakt zur Hogeschool aufgenommen und um die nötigen Formulare gebeten, die ich dann ausgefüllt und Ende April letzten Jahres abgeschickt habe.

Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Glücklicherweise hat die Hogeschool die Organisation hierbei für mich übernommen und mir ein Zimmer im Studentenwohnheim vermittelt. Zusammen mit meiner Aufnahmebestätigung habe ich Informationen über mein Zimmer erhalten, es war also alles schon ziemlich früh geregelt.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache, als ...)?
Am Anfang habe ich mich häufig überfordert gefühlt, nicht nur wegen der neuen Sprache sondern wegen meiner allgemein vollkommen neuen Situation. Ich musste für mich selber sorgen, was wesentlich mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich erwartet hätte, musste eine neue Sprache lernen und hatte es mit einem völlig anderen Arbeitsaufwand zu tun als während meiner Schulzeit. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an diese Umstellung und ein sehr großer Vorteil in den Niederlanden ist, dass sehr viele Leute sehr gut Englisch sprechen, man kommt also anfangs notfalls auch mit Englisch zurecht was organisatorische Dinge angeht wie z.B. ein Bankkonto eröffnen und sich bei der Stadt einschreiben.

Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Im Vergleich zu einem Studium in Deutschland fällt sofort auf, dass man nicht mit hunderten Studenten in einem riesigen Hörsaal sitzt. Es gibt mehrere kleine Klassen, wodurch der Kontakt zu den Dozenten natürlich auch wesentlich besser ist.
Um Niederländisch zu lernen ist es natürlich praktisch, wenn man in den Niederlanden wohnt und damit sozusagen gezwungen ist, die Sprache zu verstehen und sich verständigen zu können.

Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Ein grosser Nachteil für mich ist, dass seit dem letzten Sommer die Regelung zur Rückerstattung der Studiengebühren geändert wurden. Als deutscher Student bekommt man nun also nicht mehr einen gewissen Betrag der Studiengebühren von der Niederländischen Regierung erstattet, sondern muss dafür 32 Stunden im Monat arbeiten, was meiner Meinung nach im ersten Jahr nicht möglich ist, da man echt sehr sehr viel zu tun hat.
Ausserdem finde ich es persönlich schade, dass viele der Niederländischen Studenten noch zu Hause wohnen. Ausserhalb der Uni hat man also mehr mit den Deutschen Studenten oder den Erasmus-Studenten im Wohnheim zu tun.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Man sollte sich auf jeden Fall ausreichend informieren, auch evtl. über ähnliche Studiengänge an anderen Universitäten. Meistens kann man auf der Homepage der Uni die E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners finden, bei Fragen einfach eine E-Mail schicken, ich habe damit wirklich gute Erfahrungen gemacht und sehr schnell Antworten gekriegt.
Auf jeden Fall sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es sehr arbeitsintensiev ist, im Ausland zu studieren. Bei meinem Studiengang kommt noch hinzu dass Unterricht und Projektarbeit parallel laufen und nur wenig Zeit zum Vorbereiten von Prüfungen bleibt.
Durch das Auslandsstudium und Auslandspraktikum muss man seinen Wohnort sehr oft wechseln, was natürlich sehr interessant und abwechslungsreich ist, aber vermutlich nicht für jeden das richtige ist, da man nicht wirklich lange im Voraus planen kann.

Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Ich habe sehr viele neue Leute kennengelernt, nicht nur aus den Niederlanden selber, sondern auch Studenten aus aller Welt die für eine Weile in den Niederlanden studieren.
Die Aufteilung in Klassen gefällt mir sehr gut und durch die Einführungswoche habe ich auch die Möglichkeit gehabt, meine Mitstudenten sehr gut kennenzulernen. Angenehm finde ich auch, dass die Dozenten jederzeit ansprechbar sind und bei Problemem weiterhelfen.
Die Organisation ist jedoch manchmal ein wenig chaotisch und es kommt vor, dass man manche Dinge sehr kurzfristig erfährt. Man hat vier Mal im Jahr Prüfungen und meistens mehrere an einem Tag, was jedes Mal sehr anstrengend ist. Wirklich viel Vorbereitungszeit bleibt leider auch nicht, da man bis kurz vorher ganz normal Unterricht und Projektarbeit hat.

Was planen Sie für die Zukunft?
Ab September werde ich für 5 Monate in Frankreich studieren und mich anschliessend nach einem Praktikumsplatz umsehen. Im Moment habe ich noch keine genaueren Vorstellungen für die Zeit nach meinem Abschluss, ich werde aber auf jeden Fall versuchen einen Master zu machen.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Auf jeden Fall.

Wir bedanken uns bei Anna-Lena Schröder!

Ich wünsche weitere Informationen, u.a. auch den Newsletter von www.fh-avans.de und stimme zu, dass meine Adresse an Hochschulen weitergeleitet wird, damit mir Infomaterial zugesendet werden kann.

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